adidas white - Nike, Adidas und Puma - Welche Marke überzeugt?

Die Marken Adidas und Puma gehören generell zu den bekanntesten und weltweit größten Sportartikelherstellern. Die Gründer dabei sind auch die beiden konkurrierenden Brüder, welche mit den Designs die Modewelt spalten. Vermutlich werden Puma und Adidas bis in alle Ewigkeit eifrig wetteifern. Adidas liegt jedoch bezüglich Fashion-Faktor und Coolness etwas weiter vorne. Im Jahr 2015 schaffte Puma den Umsatz nur etwas über 3 Milliarden Euro und bei Adidas waren dies über 16 Milliarden.

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Was ist für Adidas zu beachten?

Adidas wurde von Adolf Dassler in Herzogenaurach bereits im Jahr 1949 gegründet. Aus Adolfs Spitznamen Adi und den ersten drei Buchstaben von seinem Vornamen setzt sich der Name Adidas zusammen. Der größte Erfolg waren damalige Fußballschuhe mit den sehr innovativen Schraubstollen. Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 1954 trug die deutsche Fußballnationalmannschaft diese Fußballschuhe. Das sogenannte Wunder von Bern konnte den Sporthersteller dann weltbekannt machen. Seit Jahrzehnten gilt Adidas als DER Sportschuhhersteller. Seit den 90er Jahren ist die Marke auch auf dem Radar der Fashionistas. Kate Moss hatte als Topmodel die Schuhe zum Kleid getragen, was eine Mode-Revolution war. Durch das Revival des Superstar und das Stan-Smith-Comeback 2014 ist Adidas auch außerhalb von dem Sportplatz wieder in aller Munde. Der Kreativdirektor Michael Michalsky konnte Adidas zur Lifestyle-Marke machen und zum Epizentrum der deutschen Mode wurde das mittelfränkische Herzogenaurach. Erstmals wurde das Label in die deutsche Vogue gebracht. Weitere Kooperationen sorgten für den besonderen Coolness-Faktor und dies mit Missy Elliot, Stella McCartney und Yohji Yamamoto. In der Zwischenzeit ist ein Trend noch so groß wie der Hype bei den Steetstyle-Blogs. Adidas liegt diesbezüglich sehr weit vorne. Der Stand Smith und der Superstar zählen zu den Sneakers, die am meisten auf der Straße abgelichtet wurden. Viele Styles der vergangenen Jahre wären ohne Adidas unvollständig gewesen, egal ob lässige Casual-Looks oder aber edle Outfits mit Kleid. Der Superstar wurde durch Pharrell Williams wieder hip und mit dem Rapper Kanye West wurde der Yeezy Boost designt. Nach nur 10 Minuten war der limitierte Schuh ausverkauft.

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Was ist für Puma zu beachten?

Rudolf Dassler gründete das Unternehmen Puma im Jahr 1948, nachdem die Beziehung zu dem Bruder zerbrochen war. Die Sportschuhfabrik Gebrüder Dassler wurde dann aufgeteilt. Hannover 96 wurde im Mai 1954 Deutscher Fußballmeister und dies gehörte für Puma zu den größten Erfolgen. Der Schraubstollenschuh Brasil wurde damals von den meisten Spielern der Mannschaft getragen. Mit den Sprintschuhen der Marke knackte Heinz Fütterer zudem den Weltrekord. Boris Becker gewann im Jahr 1985 in den Schuhen von Puma Wimbledon. Von Anfang an konkurriert Puma mit Adidas. Die Marke war jedoch Ende der 90er Jahre sehr absturzgefährdet. Bald setzte Puma jedoch auf die Lifestyle-Produkte und etablierte als erste Marke Yoga-Wear mit der Nuala-Line von dem Topmodel Chrsty Turlington. Ein weiterer Volltreffer war dann die Fußball-WM im Jahr 2006 und die Franken waren bei den Übertragungen sehr oft im Bild. Mit dem Star-Designer Alexander McQueen arbeitete Puma dann ab dem Jahr 2005 und hier wurden Sportschuhe mit Super-Technologie designt. Präsentiert wurden diese Schuhe sogar auf der London Fashion Week. Auch die weiteren Designer können sich sehen lassen und dazu gehören Jil Sander, Mihara Yashuhiro, Philippe Starck und Neil Barrett. Die Streetstyleblogs sind noch etwas weniger präsent, weil das Comeback der Puma Klassiker jünger ist als das von den Adidas-Klassikern. Die Fashionistas setzen besonders auf die Creeper, welche von Rihanna designt wurden. Innerhalb von drei Stunden waren die Schuhe ausverkauft und auch die neuen Modelle aus der beliebten Fenty-Kollektion waren innerhalb einiger Stunden nicht mehr verfügbar.

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